dejavu-inside

Erforscht den Horizont des Unbekannten

Die Wahrheit ist Etwas was Du nicht Glauben kannst
Grenzwissenschaft ist der Schlüssel zur Erkundung der tiefgründigsten Rätsel und Mysterien des Universums. Unser Team widmet sich der Forschung  in Bereichen, die konventionelle Wissenschaft herausfordern und erweitern. Mit Fokus auf interdisziplinäre Ansätze und die Förderung kritischen Denkens streben wir an, Brücken zu schlagen zwischen Wissenschaft, Philosophie und Mystik. Begleiten Sie uns auf dieser faszinierenden Reise des Entdeckens und Lernens.

Hypnose

Hypnose ermöglicht es, das Unterbewusstsein zu erforschen und positive Veränderungen im Denken und Verhalten zu bewirken.

Rückführung /Regression

Die Rückführung/Regression ist eine tiefenpsychologische Methode, die es ermöglicht, in vergangene Lebensereignisse einzutauchen, um ein besseres Verständnis für aktuelle Lebensthemen zu gewinnen.

Parapsychologie

Parapsychologie ist ein faszinierendes Feld, das sich mit psychischen Phänomenen auseinandersetzt, welche über die aktuellen wissenschaftlichen Erklärungen hinausgehen, einschließlich Telepathie, Hellsehen und psychokinetischen Fähigkeiten.

Nahtoderfahrungen

"Nahtoderfahrungen" beschreibt ein Phänomen, bei dem Personen während intensiver Lebensmomente, wie z. B. klinischem Tod oder lebensbedrohlichen Situationen, außergewöhnliche Wahrnehmungen oder Bewusstseinserweiterungen erleben.

Dualseelenprozess

Der Fokus des Dualseelenprozesses liegt auf persönlichem Wachstum und der Heilung tief verwurzelter emotionaler Muster.

Starseeds, Walk-Ins und Wanderer

Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Welt der Sternensaaten, Walk-Ins und Wanderer, um ihre einzigartigen Geschichten und Missionen zu verstehen.

Alien Abduktion

Millionen Menschen berichten von Begegnungen, die ihr Leben für immer verändert haben. Sind Alien-Abduktionen nur Träume, falsche Erinnerungen oder steckt mehr dahinter? Von mysteriösen Lichtern bis zu detaillierten Schilderungen angeblicher Entführungen gibt es unzählige Berichte weltweit. Was erleben diese Menschen wirklich – und warum ähneln sich viele ihrer Geschichten? Tauchen wir ein in eines der faszinierendsten Rätsel unserer Zeit.

Besessenheit und Besetzungen

Seit Jahrtausenden berichten Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen von Besessenheiten, Besetzungen und unsichtbaren Einflüssen, die das Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen beeinflussen sollen. Sind diese Berichte Ausdruck spiritueller Realitäten, psychologischer Phänomene oder kultureller Deutungsmuster? Von alten Überlieferungen bis zu modernen Erfahrungsberichten zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Wo endet die menschliche Psyche und wo beginnt das Unbekannte? Begib dich mit uns auf die Spur eines der rätselhaftesten Themen überhaupt.

Archonten – Voladores – Schattenmenschen – Dämonen & Co

In den Überlieferungen vieler Kulturen tauchen geheimnisvolle Wesen auf, die sich unserer Wahrnehmung entziehen sollen. Ob Archonten, Schattenmenschen, Voladores, Jinn oder Dämonen – ihre Beschreibungen unterscheiden sich, doch die Geschichten weisen oft erstaunliche Parallelen auf. Seit Jahrhunderten berichten Menschen von Begegnungen mit unsichtbaren Kräften, die Einfluss auf Gedanken, Gefühle oder das Schicksal nehmen sollen. Handelt es sich um reale Phänomene, psychologische Erfahrungen oder kulturelle Spiegelbilder unserer tiefsten Ängste und Hoffnungen? Begleite uns auf eine Reise durch Mythen, Berichte und ungelöste Fragen an der Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung.


An dieser Stelle könnte ich etwas „über mich“ schreiben. Stattdessen möchte ich von den Dingen erzählen, die mich bewegen, die mich zum Nachdenken bringen – und die vielleicht auch dir helfen, dir ein eigenes Bild von mir zu machen.

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen ihre Verantwortung an Institutionen delegieren. Der Arzt soll heilen, der Priester erlösen, der Politiker verstehen und die Medien informieren. Doch immer häufiger entsteht der Eindruck, dass diese Systeme weniger unserer Selbstbestimmung dienen als unserer Abhängigkeit von ihnen. Und dennoch halten wir sie aufrecht. 

Wir ähneln den Menschen in Platons Höhlengleichnis, die aus Schatten an der Wand ihre Wirklichkeit konstruieren. Eine Gesellschaft voller Pseudo-Individualisten, die sich im Kollektiv auflösen und dabei froh sind, nicht mehr am Rand zu stehen. Mitten in diesem Gefüge steht auch das Bild eines universellen Gottes – eines allsehenden Beobachters und moralischen Wächters, der oft mehr als Kontrollinstanz glänzt als Quelle der Freiheit. 

An einen solchen gesellschaftlich geformten Gott, wie er sich durch viele religiöse Systeme zieht, glaube ich nicht. Ebenso wenig beanspruche ich Wahrheiten, die ich nicht besitze. Was mich antreibt, ist die Suche nach Fragen, die es wert sind, gestellt zu werden. Durch Recherche, Beobachtung und Reflexion möchte ich berechtigte Zweifel zulassen und zum Nach- und Überdenken anregen. Mein besonderes Interesse gilt der Seele – der Lebensessenz, dem Unterbewusstsein, dem Unbewussten, dem Höheren Selbst oder wie auch immer man diesen inneren Kern nennen möchte. 

Ich frage mich:

• Was macht die Seele krank – und was heilt sie?
• Wie spricht sie zu uns?
• Was liebt sie?
• Worin liegen ihre Freude, ihre Kraft und ihre Bestimmung?
• Hat alles Lebendige eine Seele – Tiere, Pflanzen, vielleicht sogar Mineralien? 

Es ist nicht meine Absicht, den Glauben eines Menschen anzugreifen. Der Glaube selbst ist für mich das natürliche und unveräußerliche Recht jedes Einzelnen, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Dennoch drängt sich mir eine Erkenntnis auf. Es war ein Nazarener, dem Aussagen wie dieser zugeschrieben werden:  

°Das Himmelreich ist inwendig in euch. 

°Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

°Wer an mich glaubt, wird niemals sterben; und auch wenn er tot war, wird er leben.

Unabhängig davon, wie man diese Aussagen interpretiert, erkenne ich darin Beschreibungen dessen, was viele als Seele verstehen würden: Unsterblich. Nicht von dieser Welt. Bereits erlöst.

Warum lassen wir dieses kostbare Gut verkümmern? Es gibt unzählige Bücher über die kranke Seele und ihre Folgen. Doch nur wenige beschäftigen sich damit, wie wir tatsächlich wieder mit ihr in Kontakt treten können, um Heilung und innere Ganzheit zu erfahren. Meiner Ansicht nach ist die Vorstellung einer Trennung zwischen Mensch und Seele eines der folgenreichsten Dogmen überhaupt. Denn wer sich selbst nicht erkennt, bleibt leichter lenkbar. 

Ich glaube, dass das Göttliche in uns Ausdruck finden möchte. Dass es uns nicht beherrschen, sondern entfalten will. Doch dafür braucht es unseren freien Willen – eine bewusste Entscheidung. Erst dann wird die Seele zu einer aktiven Kraft, zu einer Partnerin unseres Bewusstseins. Die Seele ist keine Nebensache. Sie ist vielleicht die größte Kraft, die wir besitzen, um Dunklem, Fremdem und Zerstörerischem zu begegnen. Bewusstsein und Seele im Einklang – darin sehe ich einen möglichen Weg. 

Dabei sehe ich mich weder als „New Ager“ noch als Anhänger spiritueller Floskeln. Sätze wie „Schick Liebe“, „Gib dein Karma frei“ oder „Geh einfach ins Licht“ greifen für mich zu kurz. Denn wenn ein Mensch im Diesseits von Hass, Gewalt oder Grausamkeit geprägt war, warum sollte sich sein Wesen allein durch den Tod grundlegend verändern? Der Zustand unseres Bewusstseins prägt unser Sein – diesseits wie jenseits.

Deshalb halte ich es für möglich, dass die sichtbare und die unsichtbare Welt nebeneinander existieren – in uns und außerhalb von uns. Vielleicht klingt das für manche verrückt. Doch mein Streben ist es nicht, Antworten zu verkaufen, sondern Türen zu öffnen. Türen, die zu unkonventionellen Perspektiven und unbekannten Realitäten führen. 

Ich suche nicht nach Anhängern. Ich suche nach Fragen und möglichen Antworten. Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Wahrheit. Sie ist ein Raum für Gedankenexperimente, philosophische Betrachtungen und ungewöhnliche Perspektiven. Manche Ideen mögen plausibel erscheinen, andere befremdlich. Doch oft entsteht Erkenntnis nicht durch Zustimmung, sondern durch die Begegnung mit einem Gedanken, der unsere bisherigen Überzeugungen herausfordert. Nicht jede Frage verlangt nach einer Antwort. Manchmal genügt es, dass sie gestellt wird.

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Hast du etwas erlebt, das du nicht erklären kannst?

Manche Erfahrungen begleiten uns ein Leben lang. Eine Nahtoderfahrung. Eine Begegnung mit einem Verstorbenen. Eine unerklärliche Erscheinung. Erinnerungen an ein mögliches früheres Leben. Außergewöhnliche Wahrnehmungen, Erlebnisse während einer Hypnose oder andere Ereignisse, für die sich bis heute keine einfache Erklärung finden lässt. Viele Menschen schweigen darüber – manchmal über Jahrzehnte. Aus Angst, belächelt, verurteilt oder nicht ernst genommen zu werden.

Dejavu Inside möchte diesen Erfahrungen Raum geben.

Wenn du selbst etwas Außergewöhnliches erlebt hast und bereit bist, deine Geschichte mit anderen zu teilen, dann melde dich bei uns. Wir möchten Erfahrungsberichte sammeln, Gemeinsamkeiten und wiederkehrende Muster untersuchen und Menschen miteinander sichtbar machen, die unabhängig voneinander Ähnliches erlebt haben. Dabei entscheidest duwie viel du von dir preisgeben möchtest.Ein Gespräch oder Interview kann auf Wunsch vollständig anonym geführt und veröffentlicht werden. Name, Gesicht und andere persönliche Angaben müssen nicht genannt werden. Wir versprechen keine fertigen Antworten und entscheiden nicht darüber, was jemand erlebt haben „darf“. Wir möchten zuhören, dokumentieren, vergleichen und Fragen stellen.Denn vielleicht beginnt Erkenntnis manchmal genau dort, wo Menschen den Mut finden, von dem zu erzählen, worüber sie bisher geschwiegen haben. 

Du hast etwas erlebt? Dann erzähl uns deine Geschichte. Kontakt: kontakt@dejavu-inside.com


Was ist eine Rückführung?

Ganz einfach gesagt: Rückführung ist wie das Durchblättern eines alten Fotoalbums. Jedes Bild ruft Erinnerungen wach - mit den Gefühlen und Emotionen, die damals gespeichert wurden. Genau dadurch gelangen unverarbeitete Erlebnisse an die Oberfläche des Bewusstseins, wo sie erkannt und verarbeitet werden können.

"Wo liegt das Thema?"

Niemand weiß im Voraus, wo ein aktuelles Thema oder ein innerer Konflikt verwurzelt ist.

°Manchmal finden wir es in der pränatalen Phase oder in der Kindheit - dann spricht man von Regression.

° Manchmal zeigen sich Erfahrungen aus einem "früheren Leben" - hier spricht man von Rückführung.

Deshalb ist das Vorgespräch wichtig, um Eckdaten abzuklären und den passenden Ansatz zu wählen.

Muss man an Wiedergeburt glauben? 

Nein. Rückführung ist nicht vom Glauben an Wiedergeburt abhängig. Die Seele selbst ist unabhängig von menschlichen Weltanschauungen, Religionen oder esoterischen Konzepten. Sie ist weder an Dogmen noch an politische oder religiöse Richtungen gebunden. "In Hypnositzungen durfte ich jedoch erleben, das selbst Menschen, die nicht an Wiedergeburt glauben, Erinnerungen an vergangene Existenzen schilderten - detailliert und emotional. Das zeigt, dass zwischen Dogma und Erfahrung Welten liegen.

Die Natur der Seele 

Meine Recherchen haben mich einer persönlichen Überzeugung geführt: Für mich ist die Seele von Natur aus vollkommen und allwissend. Sie muss kein wissen sammeln, wie so oft behauptet wird. 

a) Sie bringt das Erlebte in die richtige Reihenfolge,

b) stellt Verknüpfungen zwischen Erfahrung und Wissen her

c)und leitet daraus die Konsequenzen ab - ob seelischer Natur oder ego-bezogen.  Die Seele ist also nicht auf "Lernreisen" angewiesen, sondern darauf, sich selbst im Fluss des Erkenntnisprozesses zu erinnern.  

Reinkarnation

Reinkarnation bedeutet wörtlich Wiederverkörperung. Es ist der Gedanke, dass das, was wir als Seele bezeichnen, den physischen Tod überdauert und sich in einem neuen Körper erneut manifestiert. Viele Kulturen und Religionen diese Welt-von den Veden bis zu den Druiden - tragen Varianten dieser Vorstellungen in sich. Auch innerhalb der Geschichte des Christentums finden sich einzelne Vorstellungen und Deutungen, die mit Präexistenz und Wiedergeburt in Verbindung gebracht wurden.  

Der Körper ist für mich ein Gefäß, das von einer Seele erfüllt wird. Sie ist allwissend, sie kennt ihre Wege, und sie wählt aus einem unsichtbaren Raum des Wissens und der Möglichkeiten jene Erfahrungen, die sie durchlaufen will oder soll/muss?

Ob es dabei um Lektionen geht, karmische Muster, unerfüllte Begegnungen oder um etwas, das wir schlicht nicht benennen können - die Seele trägt ihren eigenen Kompass. Sie ist nicht an unsere Zeitrechnung gebunden. Geburt und Tod sind für sie nur Übergänge, Schleusen auf einer langen Reise.


Was ist Hypnose?

Das Wort Hypnose stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Schlaf". Doch Hypnose ist kein gewöhnlicher Schlaf, sondern ein besonderer Bewusstseinszustand. Eine Tiefe geistige und körperliche Entspannung, in der innere Prozesse leichter zugänglich werden.

Während unser logisches, kritisches Denken im Alltag oft wie ein Wächter vor dem Unterbewusstsein steht, wird dieser Wächter im Hypnosezustand sanft zur Seite gestellt. So können wir fokussierter, klarer und empfänglicher für innere Prozesse werden. Hypnose ist kein Kontrollverlust, im Gegenteil. Während im Alltag viele Reize unsere Aufmerksamkeit zerstreuen, bündelt die Hypnose die gesamte Wahrnehmung auf das Wesentliche.

Wann bin ich in Hypnose?

Hypnose ähnliche Zustände kennen wir alle aus dem Alltag.

  1. Wenn Sie beim Autofahren ganz in Gedanken versunken sind und die Ausfahrt verpassen.
  2. Wenn Sie so tief in einem Film sind, dass Sie nicht bemerken, wie jemand den Raum verlässt.
  3. Kurz bevor Sie einschlafen, im Dämmerzustand.
  4. In tiefer Meditation.

 Hypnose ist nichts Fremdes oder Mystisches-sie ist Teil unseres natürlichen Erlebens.

Ist jeder hypnotisierbar?

Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die Hypnose. Menschen, die offen und suggestibel sind, finden leichter Zugang. Menschen, die stark kopfgesteuert sind und die Kontrolle nur schwer abgeben können, brauchen oft etwas mehr Zeit um loszulassen. 

Bestandteile einer Hypnosesitzung

Eine Hypnosesitzung ist ein Miteinander: 

  1. Hypnotiseur - Coach, Arzt, oder Therapeut, der den Prozess anleitet.
  2. Hypnotisand - Klient, Patient oder Proband, der den Weg in sein Inneres mitgeht.

Hypnosearten

  1. Spirituelle Hypnose 
  2. Forensische Hypnose
  3. Investigative Hypnose  
  4. Medizinische Hypnose

Hypnose wird seit Jahrhundert in verschiedenen Kulturen angewendet und ist heute wissenschaftlich gut untersucht. 

Hypnose ist Teamwork. Sie ist kein Zaubertrick. Sie funktioniert nur mit Ihrer aktiven Mitarbeit. Ob beim Abnehmen, beim Loslassen von Gewohnheiten oder beim Überwinden alter Verhaltensmuster: Sie selbst entscheiden, wann Sie Ihre Komfortzone verlassen und in die Aktivitätzone treten. Nur so sind tiefgreifende, positive Veränderungen möglich.


Was sind Nahtoderfahrungen?

Nahtoderfahrungen (NTE) werden von Menschen geschildert, die dem Tod sehr nahe gekommen sind. Sei es bei schweren Unfälle, Operationen, Suizidversuchen oder auch in Zusammenhang mit Drogen - und Alkoholmissbrauch. Oft handelt es sich um lebensbedrohliche Situationen, teilweise auch um Zustände während eines Kreislaufstillstands oder einer Reanimation.

Typische Erlebnisse

Viele Betroffene berichten, dass sie sich plötzlich außerhalb ihres Körpers befanden - und das Geschehen von außen beobachten konnten. Manche beschreiben, wie sie an der Decke schwebten und von oben mitverfolgten, wie Ärzte oder Rettungskräfte versuchten, ihr Leben zu retten. Bemerkenswert sind auch Berichte von blinden oder gehörlose Menschen, die während einer Nahtoderfahrung den Eindruck hatten, sehen oder hören zu können. Einzelne Berichte enthalten zudem Details, die nachträglich als überprüfbar beschrieben wurden. 

Begegnung mit dem Licht

Ein wiederkehrendes Element ist die Wahrnehmung eines Lichts, oft verbunden mit Symbole wie:"

-einem Tunnel

-einem Fluss

-eine Tür oder einem Tor

Dieses Licht wird als liebevoll, warm und einladend beschrieben. An diesem Ort begegnen die Betroffenen angeblich Geistwesen, Engeln, Heilige oder bereits verstorbene Angehörigen, die sie empfangen.

Lebensrückblick

Die Szenen erscheinen teilweise holografisch. Besonders eindrücklich ist die Schilderung, dass die Betroffenen dabei haben auch die Gefühle jener Menschen zu spüren glauben, die sie selbst im Leben beeinflusst haben - im Positiven wie im Negativen. 

Eigenschaften des "anderen Ortes"

Das Erlebnis wird begleitet von tiefen Gefühlen

  • bedinunglose Liebe
  • inneren Frieden
  • Freude und Geborgenheit
  • absolute Schmerzfreiheit                                                                                                                                  

Die Umgebung wird beschrieben als majestätisch, mit leuchtenden Landschaften, saftigem Grün und sphärischer Musik - so schön, dass viele nicht mehr zurückkehren möchten. 

Rückkehr ins Leben

Manche erhalten die Wahl, ob sie bleiben oder zurückkehren möchten. Andere werden mit der Begründung, ihre Zeit sei noch nicht gekommen, zurückgeschickt. Die Rückkehr wird oft als schmerzhaft erlebt, verbunden mit einem plötzlichen Zurückfallen in den Körper.

Wirkung auf die Betroffenen

Viele Menschen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben, berichten danach von tiefgreifenden Veränderungen. Die Angst vor dem Tod nimmt ab oder verschwindet, das leben wird bewusster und sinnorientierter erlebt, geprägt von einem neuen Vertrauen. 

Was, wenn es nicht so wäre?

Wir kennen niemanden, der im Jenseits war und dann ins Diesseits zurückgekehrt ist, um unsere Glaubensdogmen zu bestätigen.
Vielleicht wäre es ratsam, sich bereits im Diesseits, solange man noch lebt, auf die Suche nach dem zu machen, was uns möglicherweise erwartet, tatsächlich allen erwartet, und nicht blind und naiv auf das Hörensagen einer Obrigkeit zu vertrauen. 

Was könnte nach dem Tod geschehen?

Niemand kann mit Gewissheit sagen, was nach dem Tod geschieht. Religionen, philosophische Traditionen, alte Texte, Berichte über Nahtoderfahrungen und moderne Forschungen zum Bewusstsein liefern unterschiedliche Modelle – aber keines davon kann derzeit als endgültiger Beweis dafür gelten, was uns tatsächlich erwartet.

Einige der bekanntesten Vorstellungen sind:

Das Tibetische Totenbuch – Bewusstsein im Übergang
Das Bewusstsein durchläuft verschiedene Zwischenzustände. Die wahrgenommenen Erscheinungen können als Projektionen des eigenen Geistes verstanden werden. Erkenntnis kann zur Befreiung führen, während Anhaftung und Unwissenheit schließlich in eine neue Verkörperung münden.

Das altägyptische Totenbuch – Prüfung und Weiterreise
Die altägyptischen Totentexte beschreiben den Tod als Übergang in eine andere Daseinsform. Berühmt ist das Bild vom Herzen des Verstorbenen, das gegen die Feder der Maat – Symbol für Wahrheit und kosmische Ordnung – gewogen wird. Das gelebte Leben erhält damit Bedeutung für das weitere Schicksal.

Platons Berichte – Seele, Erkenntnis und Wiederkehr
Auch in der griechischen Philosophie finden sich Vorstellungen einer vom Körper unabhängigen Seele. Besonders bemerkenswert ist Platons „Mythos des Er“: Ein für tot gehaltener Krieger kehrt ins Leben zurück und berichtet von einer jenseitigen Welt, der Beurteilung vergangener Leben und einer erneuten Verkörperung.

Nahtoderfahrungen – moderne Berichte von der Schwelle
Menschen verschiedener kultureller Hintergründe berichten von außerkörperlichen Wahrnehmungen, Licht, Begegnungen, einem Lebensrückblick oder einem Gefühl tiefen Friedens. Andere erleben dagegen Leere, Angst oder verstörende Szenen. Was diese Erfahrungen verursacht und ob sie etwas über ein Fortbestehen des Bewusstseins nach dem Tod aussagen, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.

Materialistische Sicht – das Ende des Bewusstseins
Eine andere Möglichkeit lautet schlicht: Mit dem endgültigen Erlöschen der Gehirnfunktion endet auch das individuelle Bewusstsein. Aus dieser Perspektive gibt es weder Übergang noch Wiedergeburt noch eine jenseitige Welt. Auch diese Position beantwortet jedoch nicht alle philosophischen Fragen darüber, was Bewusstsein letztlich ist und wie subjektives Erleben entsteht. Und wenn mehrere dieser Vorstellungen nur verschiedene Ausschnitte beschreiben? Vielleicht sind Licht, Bardo, Lebensrückblick, Wiedergeburt oder das endgültige Erlöschen des Bewusstseins menschliche Versuche, etwas zu beschreiben, das sich unserer gegenwärtigen Erkenntnis entzieht. Wir wissen es nicht. Und genau deshalb erscheint mir die Frage interessanter als jede vorschnelle Gewissheit: Wenn wir nicht wissen, was uns nach dem Tod erwartet – wie wollen wir dann leben, solange wir hier sind?


Der Dualseelenprozess

"Es ist nicht leicht, das Glück in sich zu finden, doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden".  (orientalische Weisheit)

Der  Dualseelenprozess - ein Wort, das viele in Angst und Schrecken versetzt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, mit wie viel Leid, Sehnsucht und Desinformation er oft verbunden wird.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein Mensch für einen anderen Menschen "lernen" kann. Es klingt, als würde man behaupten: Der eine isst, und ein anderer wird satt. Jeder Mensch trifft seine eigenen Entscheidungen, ist für sich selbst verantwortlich und trägt dafür auch die Konsequenzen.

Die Behauptung, dass der "Gefühlsklärer" automatisch davon profitiert, wenn der "Loslasser" an seinen eigenen Themen arbeitet, ist zunächst einmal eine Hypothese. Aus meinen Recherchen und Gesprächen mit Seelen entstand bei mir der Eindruck, dass viele Menschen den Zugang zu ihrer Seele weitgehend verloren haben. Nach meinem Verständnis wäre eine echte seelische Übertragung unter solchen Voraussetzungen kaum möglich - höchstens eine kurzlebige mentale Projektion, die in der Regel keine Früchte trägt. 

Bevor wir nicht eins mit unserer eigenen Seele werden, können wir nicht eins mit einem anderen Menschen werden. Ja, der Gefühlsklärer mag Themen haben - aus der Kindheit, Vorleben, Erfahrungen-, doch niemals bestimmt der Loslasser, wann und wie der andere lernen soll. Den Gefühlsklärer zu lieben - so edel, aufrichtig und tief es auch sein mag - kann dennoch den Makel des Aufdrängends tragen. Denn Gedanken können Energie, Macht und auch Manipulationspotenzial entfalten. Wir wissen nicht, was für den "anderen" gut ist. Wir erkennen, auch wenn nur unbewusst, wann wir geliebt werden-und wann nicht. 

Die Idealisierung des "großen Treffens", die den Glauben stützt, "einer hätte sich in zwei geteilt", entspringt möglicherweise auch einem Wunschdenken. Erst wenn uns eine Sache bewusst wird, beginnt sie zu existieren-das gilt auch für die Seele. Sie muss ihre Aufmerksamkeit gezielt auf eine andere Seele richten, um mit ihr in Kontakt treten zu können. Viele Seelen bleiben einander fremd, weil die Bewusstheit fehlt. 

Wir senden nicht einfach willkürliche Botschaften in die Welt und hoffen, dass sie irgendwann den Richtigen erreichen. Alles beginnt bei uns selbst. Und vielleicht-wer weiß wartet am Ende des Weges tatsächlich eine Liebesrosine auf uns; eine Steigerung dessen, was wir einst geliebt haben und was uns verloren ging. Nichtsdestotrotz, ist Liebe individuell; für viele soll sie sogar maßgeschneidert sein. Denn wer möchte schon eine Liebe, das eigene Leben und lieb gewonnene Gewohnheiten völlig auf dem Kopf stellt?

Große Gefühle? JA! Jedoch in Filme, Romane und auf der Leinwand, denn im echten Leben fordert Liebe ihren Preis, und nicht jeder ist bereit, diesen Preis zu bezahlen. Sich schwärmerisch und ohne Einwände dem Fluss der Liebe hingeben - und zeitgleich mit dem Notausgang liebäugeln? No Go. Vielleicht macht Verliebtheit blind, Liebe aber, öffnet die Augen.


Die Schattenseite des Cupido.

Dion Fortune und Eve Lorgen beschäftigen sich – trotz eines zeitlichen Abstands von rund einem Jahrhundert – mit auffallend ähnlichen Ideen über intensive, oft destruktive Beziehungsdynamiken. Dion Fortune, eine britische Okkultistin des frühen 20. Jahrhunderts, beschrieb in ihren Werken insbesondere „Psychische Angriffe“ und Formen von Energieverlust in zwischenmenschlichen Beziehungen, die sie auf okkulte Einflüsse zurückführte. Eve Lorgen greift diese Grundgedanken in moderner Form wieder auf und entwickelt sie weiter, indem sie in ihrem Buch: The Dark Side of Cupid von manipulativen, teils übernatürlich beeinflussten Liebesverbindungen spricht, die Menschen emotional binden und schwächen können. Während beide Ansätze nicht wissenschaftlich fundiert sind, spiegeln sie doch ein zeitübergreifendes Bedürfnis wider, intensive und schwer erklärbare Beziehungserfahrungen zu deuten.


„Liebe ist wie die Sonne: Es ist unmöglich, sie anzusehen, ohne von ihr geblendet oder erleuchtet zu werden.“


Starseeds, Walk-Ins und Wanderer

Wenn wir die Big-Bang Theorie als Modell für die Entstehung  des Universum heranziehen, ist es so, als wäre vor langer Zeit ein Glas explodiert und seine Splitter in alle Richtungen verstreut worden. An anderen Orten im All könnte sich - aus Bedienungen und Prozessen, die wir bislang nur teilweise verstehen - ebenfalls intelligentes Leben entwickelt haben. Ähnlich wie auf unserem Planet Erde. 

Die Starseed- Hypothese geht davon aus, dass es Menschen gibt, die eine Seele in sich tragen , deren ursprüngliche Heimat nicht auf der Erde, sonder auf einem anderen Planeten oder in eine anderen Daseinsebene liegen soll.

Gemeinsamkeiten
1. Das Gefühl „anders“ zu sein
Ein starkes empfinden, nicht richtig dazuzugehören. Oft besteht schon seit der Kindheit die Schwierigkeit, sich mit normalen gesellschaftlichen Rollen zu identifizieren.
2. Das Starke Bedürfnis zu helfen
Der Wunsche, Menschen oder die Erde zu unterstützen. Themen wie Umwelt, Frieden oder Bewusstsein sind wichtig.Oft besteht ein ausgeprägter Idealismus.
3. Viele spirituelle Interessen
Meditation, Energie, Schwingungen, Universum & Bewusstsein, Gefühl einer tieferen Verbindung zum Kosmos.

4. Eine hohe Sensibilität
Eine hohe emotionale und empathische Sensibilität. Betroffene beschreiben, dass sie stark auf die Stimmungen anderer und auf Ungerechtigkeit reagieren und häufig als  feinfühlig wahrgenommen werden. 
5. Eine Sinnsuche
Die intensive Frage: Warum bin ich hier? Das Gefühl, eine Aufgabe oder Mission zu haben.
6. Die Faszination für das Universum
Eine besondere Anziehung zu Sternen, Science-Fiction und außerirdischem Leben. 

Walk-Ins

Als Walk-Ins werden in bestimmten spirituellen Vorstellungen sogenannte  eingestiegene Seelen bezeichnet. Nach dieser Vorstellung können sie einen Körper übernehmen, dessen ursprüngliche Seele ihn verlassen hat. Hat die ursprüngliche Seele ihre Lektion und Erfahrungen erfüllt, können sie - so die Vorstellung - ihren Körper einer anderen Seele, einen Starseed, Walkins oder Wanderer, überlassen. Dadurch könne diese Seele ohne Zeitverlust mit ihrer Aufgabe beginnen, ohne den Weg von Befruchtung, Geburt und Kindheit zu durchlaufen. Manche Walks-Ins teilen sich den Körper nur für kurze Zeit mit einer anderen Seele, im Zusammenhang mit einem bevorstehenden Ereignis, das für die Menschheit verheerend sein könnte. 

Verstorbene und lichtlose Entitäten

Andere spirituelle und esoterische Vorstellungen sprechen von Seelen Verstorbener, die aus Angst vor Strafe oder Hölle nicht weitergehen und versuchen sollen, sich an einen lebenden Menschen zu binden.Einige spirituelle Überlieferungen sprechen zudem von sogenannten lichtlosen Entitäten – Wesen oder Bewusstseinsformen, denen eine destruktive oder beeinflussende Wirkung zugeschrieben wird.Einige dieser Lehren gehen davon aus, dass bestimmte emotionale oder mentale Zustände eine solche Verbindung begünstigen könnten. Berichte innerhalb dieser Traditionen bringen damit teilweise auch starke Persönlichkeitsveränderungen in Verbindung. Solche Veränderungen können jedoch zahlreiche psychologische, neurologische oder medizinische Ursachen haben und sind für sich genommen kein Nachweis einer spirituellen oder paranormalen Ursache 

Außergewöhnliche Seelen

Nach der Starseed-Vorstellung inkarnieren solche Seelen, die ursprünglich an einem anderen Ort, in einer anderen Dimension oder auf einem anderen Planeten zu Hause sein sollen, auf der Erde, um eine bestimmte Mission zu erfüllen.Vergisst eine solche „Seele“ ihre Mission, müsse sie sich an die irdischen Gegebenheiten anpassen – wie jede andere irdische Seele auch. Anhänger dieser Vorstellung interpretieren daraus entstehende innere Konflikte teilweise als seelische Krisen oder als Gefühl, einem inneren Ruf nicht zu folgen.

Ein indischer Guru erzählte mir vor Jahren, es gebe drei verschiedene „Seelenarten“: die irdischen Seelen, die himmlischen Seelen und die göttlichen Seelen.


Alienabduktion

Der Begriff ‚Abduktion‘ bezeichnet in der Logik seit Charles Sanders Peirce (1839–1914) eine Form des Schlussfolgerns neben Induktion und Deduktion. Im Zusammenhang mit UFO-Phänomenen wird ‚Abduktion‘ dagegen im Sinne des englischen abduction – Entführung – verwendet.“

Zwischen Zeugenaussage und Beweis 

Weltweit berichten Menschen seit Jahrzehnten von außergewöhnlichen Begegnungen und unbekannten Flugobjekten. Unter ihnen befinden sich auch Militärpiloten, Angehörige von Nachrichtendiensten und andere Personen, deren Aussagen inzwischen Gegenstand offizieller Untersuchungen und Anhörungen geworden sind.Auch die US-Regierung beschäftigt sich öffentlich mit sogenannten UAPs – unidentifizierten anomalen Phänomenen – und veröffentlicht zunehmend Berichte und Aufnahmen. Ein Teil der untersuchten Fälle konnte erklärt werden, andere gelten weiterhin als ungeklärt.Dass ein Phänomen wissenschaftlich noch nicht bestätigt oder erklärt werden kann, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es nicht existiert. Ebenso ist ein ungeklärtes Phänomen noch kein Beweis für einen außerirdischen Ursprung.Zwischen diesen beiden Positionen liegt genau jener Raum, der uns interessiert:   Was wurde tatsächlich beobachtet? Was können wir erklären? Was bleibt ungeklärt? Und welche Möglichkeiten haben wir vielleicht noch nicht in Betracht gezogen?

In den von WikiLeaks veröffentlichten E-Mails John Podestas findet sich tatsächlich Korrespondenz mit dem Apollo-14-Astronauten Edgar Mitchell. Mitchell äußerte darin unter anderem seine Überzeugungen über außerirdische Intelligenzen und bezog auch den Vatikan in seine Aussagen ein. Die Existenz dieser E-Mails belegt jedoch zunächst nur, dass Mitchell diese Auffassungen gegenüber Podesta vertrat – nicht, dass ihre Inhalte als Tatsachen bestätigt wurden.“

„Das sogenannte Blue Planet Project ist ein im Internet verbreitetes Dokument, das einem anonymen Insider zugeschrieben wird. Darin werden zahlreiche angebliche außerirdische Spezies und deren vermeintliche Aktivitäten auf der Erde beschrieben. Für die Authentizität dieser Behauptungen gibt es jedoch keinen allgemein anerkannten Nachweis.“

„Sollte intelligentes außerirdisches Leben existieren, gäbe es zudem keinen zwingenden Grund anzunehmen, dass alle Wesen dieselben Absichten hätten. Manche könnten – rein hypothetisch – unseren freien Willen respektieren und sich nicht in unsere Angelegenheiten einmischen, andere möglicherweise nicht. Genau um solche Grenzüberschreitungen kreisen viele Abduktions berichte.“

Forscher, Pioniere und Wegbereiter

„Es gab und gibt Menschen, die sich offen mit Berichten über außerirdische Lebensformen und Abduktionen beschäftigten – sowohl mit den Erfahrungen der Betroffenen als auch mit dem Phänomen selbst.“

  1. -Budd Hopkins: Maler- Bildhauer- Ufologe- Autor
  2. John Edward Mack: Psychiater- Pulitzer Preisträger -Autor
  3. Karla Turner: Hochschuldozentin- Autorin
  4. David Jacobs: Historiker- Ufologe- Autor
  5. Johannes Fiebag: Schriftsteller- Geologe- Wissenschaftpublizist -Ufologe
  6. Salvador Freixedo : ehemaliger Jesuit, Parapsychologe- Autor  

„Ihre Arbeiten haben die Diskussion über Abduktionserfahrungen maßgeblich geprägt. Einige von ihnen arbeiteten dabei auch mit Medizinern, Psychologen oder anderen Fachleuten zusammen.“

„Bei der Untersuchung solcher Erlebnisse kamen unter anderem hypnotische Rückführungen und andere erinnerungsorientierte Methoden zum Einsatz. Betroffene berichteten dabei teilweise von sehr detaillierten und emotional intensiven Szenen. Solche Erinnerungen müssen jedoch vorsichtig bewertet werden: Hypnose kann subjektiv überzeugende Erinnerungen hervorbringen, garantiert aber nicht deren historische Richtigkeit und kann durch Suggestion oder unbewusste Ergänzungen beeinflusst werden. Eine unter Hypnose geschilderte Abduktion ist daher zunächst ein Erlebnisbericht – kein Beweis dafür, dass das beschriebene Ereignis objektiv stattgefunden hat.“


Archonten-Voladores-Schattenmenschen-Dämonen und Co.

Geistiger Kampf und nicht-physische Einflüsse„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“(Bibel: Epheser 6,12)

  1. Jetzt ist er an einem besseren Ort.
  2. Er hat keine Schmerzen mehr.
  3. Mitten unter Engeln und bei Jesus.
  4. Er ist nach Hause gegangen.

So oder ähnlich klingen die Kommentare der „Jenseits-Fremdenführer“ bei einer Beerdigung. Sie verfügen scheinbar über detaillierte Ortskenntnisse, haben bereits die nötigen Kontakte geknüpft, die „göttliche Anamnese“ arrangiert und bei diplomatischen Gesprächen für den richtigen Aufenthaltsort gesorgt.

Hand aufs Herz: Es klingt sehr beruhigend. Tatsächlich aber wissen wir nur wenig über das Leben und fast gar nichts über den Tod – geschweige denn über das „Gute und das Böse“. Was wir jedoch beobachten können, ist, dass sich in zahlreichen Religionen, Kulturen und spirituellen Überlieferungen Vorstellungen von „Antagonisten“ der Seele finden – Wesen oder Kräfte, die sowohl sichtbaren als auch unsichtbaren Ebenen zugeschrieben werden.Vereinfacht werden manche dieser Wesen oder Kräfte als eine Art „seelische Parasiten“ beschrieben. Ihnen werden schädliche oder destruktive Einflüsse auf Menschen zugeschrieben. Nach diesen Vorstellungen ernähren sie sich von physischer, seelischer oder sogenannter „feinstofflicher“ Energie. Ihnen wird zudem zugeschrieben, Einfluss auf das Bewusstsein, die Seele oder den Körper eines Menschen nehmen zu können.

Archonten

Vorstellungen von Archonten finden sich unter anderem in gnostischen Texten der Spätantike, darunter Schriften aus der 1945 bei Nag Hammadi entdeckten Textsammlung. Im Apokryphon des Johannes treten Archonten als kosmische Mächte beziehungsweise Herrscher auf, die innerhalb des gnostischen Weltbildes eine problematische Rolle spielen.

Voladores

In Carlos Castanedas Werk Das Wirken der Unendlichkeit beschreibt die Figur Don Juan sogenannte Voladores („Flieger“) – räuberische Wesen, die sich nach dieser Darstellung vom menschlichen Bewusstsein beziehungsweise von menschlicher Energie ernähren. Ein möglicher Ausweg wird darin gesehen, sich der eigenen Natur bewusst zu werden, die eigenen Gedanken zu hinterfragen und Täuschungen zu durchbrechen. 

Schattenmenschen

Als „Schattenmenschen“ werden in paranormalen Erfahrungsberichten dunkle, menschenähnliche Erscheinungen bezeichnet, die meist nur schemenhaft wahrgenommen werden. 

• schemenhafte Erscheinung

• keine eindeutig erkennbare Körperform

• plötzliches Auftreten

• häufig mit Angst oder dem Gefühl, beobachtet zu werden

In manchen paranormalen Deutungen wird ihnen eine absichtlich einschüchternde Wirkung zugeschrieben.

Energetische Wesenheiten

„Energetische Wesenheiten“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen von Einflüssen auf das menschliche Energiesystem. Dazu werden – abhängig von der jeweiligen Vorstellung – Verstorbene, Engel, Dämonen, Entitäten, Anhaftungen oder sogenannte energetische Parasiten gezählt. Ihnen werden sowohl positive und neutrale als auch negative Wirkungen auf den Menschen zugeschrieben. 

Djinns

Im Islam werden neben Menschen und Engeln auch Djinn als eigenständige Geschöpfe beschrieben. Nach islamischer Überlieferung besitzen sie Vernunft und freien Willen und können sich – ähnlich wie Menschen – unterschiedlich entscheiden In verschiedenen Überlieferungen wird ihnen auch die Fähigkeit zugeschrieben, auf Menschen Einfluss zu nehmen. 

Gemeinsamkeiten in den Überlieferungen

Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft weisen diese Vorstellungen auffällige Gemeinsamkeiten auf. Den beschriebenen Wesen oder Kräften werden häufig Täuschung, Manipulation und Einflussnahme zugeschrieben. Negative Emotionen, Angst und innere Konflikte gelten in manchen dieser Modelle als Faktoren, die einen solchen Einfluss begünstigen oder nähren könnten. In einigen Deutungen wird daraus das Bild einer Gesellschaft abgeleitet, die sich zunehmend von Spiritualität und der Vorstellung eines göttlichen Ursprungs des Menschen entfernt. 

Geister

Allan Kardec beschreibt in seinem Werk Das Buch der Geister verschiedene Entwicklungsstufen und Klassen von Geistern. Sein spiritistisches Modell behandelt die Beziehung zwischen materieller und geistiger Welt sowie deren mögliche Wechselwirkungen. Kardec vertrat die Auffassung, dass es unterschiedlich entwickelte Geister gibt, darunter solche, die als gut oder als moralisch niedrig entwickelt beschrieben werden.


Besessenheit und Besetzungen

„Heilt Kranke, treibt Dämonen aus.“ (Bibel – Mt 10,8).
Über den Zustand der Verstorbenen nach dem Tod entwickelten sich innerhalb des Christentums unterschiedliche theologische Vorstellungen. Mittelalterliche Konzilien, darunter Lyon und Florenz, formulierten schließlich verbindliche Lehren über das individuelle Schicksal der Seele nach dem Tod – darunter Himmel, Läuterung und Verdammnis. 

Eine andere Perspektive findet sich beim bekannten katholischen Exorzisten Don Gabriele Amorth. In seinem Buch Esorcisti e Psichiatri schildert er unter anderem Erfahrungen, die er nicht ausschließlich dämonischen Kräften zuschrieb. Amorth vertrat die Auffassung, dass sich in bestimmten Fällen auch Seelen Verstorbener bemerkbar machen oder um Hilfe bitten könnten. Nach Amorths Darstellung reagierten solche Erscheinungen anders auf Exorzismusgebete als das, was er als dämonische Präsenz verstand. Manche hätten vielmehr positiv auf Gebete reagiert. Für Amorth und ähnliche spirituelle Deutungen könnte dies darauf hindeuten, dass Aspekte des Bewusstseinszustands eines Menschen über den Tod hinaus fortwirken.

In verschiedenen gnostisch-christlichen Traditionen finden sich ebenfalls Vorstellungen von nicht-physischen Wesen und unterschiedlichen geistigen Ebenen. Auch Aussagen wie „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ wurden und werden spirituell als Hinweis auf unterschiedliche Daseinsebenen interpretiert. Ein Engel wäre innerhalb eines solchen Weltbildes ebenso Teil einer geistigen Realität wie die Seele eines Verstorbenen. Ob es darüber hinaus weitere Lebens- oder Bewusstseinsformen gibt, die wir bislang nicht kennen, bleibt eine offene Frage.

Die folgenden Darstellungen stammen aus religiösen, spiritistischen und esoterischen Traditionen sowie aus den Arbeiten einzelner Autoren. Begriffe wie „Besessenheit“ oder „Besetzung“ beschreiben hier deren jeweilige Deutungsmodelle und sind nicht als medizinische Diagnosen zu verstehen.

Kenneth McAll

Der britische Arzt und Autor Kenneth McAll vertrat eine christlich-spirituelle Interpretation psychischer und familiärer Belastungen. In seinen Arbeiten beschrieb er Bindungen zwischen Lebenden und Verstorbenen sowie generationenübergreifende Verstrickungen, die er mit seelischem Leid und verschiedenen Beschwerden in Verbindung brachte. Als mögliche Bindungen beschrieb McAll unter anderem:

• Bindungen zwischen Lebenden und Lebende und Verstorbenen
• Bindungen im Zusammenhang mit Totgeburten, Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüchen
• Bindungen an Orte oder Gegenstände
• Bindungen an das, was er als das Böse verstand

McAll arbeitete dabei auch mit Familienstammbäumen und suchte gemeinsam mit Angehörigen nach wiederkehrenden Krankheiten, Konflikten und Ereignissen innerhalb der Familiengeschichte. Er vertrat die Auffassung, dass die Seelen von Fehl- oder Totgeburten sowie abgetriebenen Kindern innerhalb der Familie Anerkennung und symbolische Aufnahme erfahren sollten – beispielsweise durch die Vergabe eines Namens und ein Abschiedsritual. Auch ungelöste Schuld, ein ungeklärter Tod oder das Schicksal verstorbener Familienmitglieder deutete er innerhalb seines christlichen Weltbildes als mögliche generationen übergreifende Belastung. McAll betrachtete den möglichen Einfluss Verstorbener auf Lebende auch als eine denkbare Erklärung für bestimmte Spukphänomene.

Hans Naegeli-Osjord

Der Schweizer Psychiater Hans Naegeli-Osjord beschäftigte sich ebenfalls intensiv mit Vorstellungen von Besessenheit und Exorzismus. Er veröffentlichte dazu unter anderem Besessenheit und Exorzismus sowie Umsessenheit und Infestation. Naegeli-Osjord kritisierte, dass solche Phänomene von der etablierten Psychiatrie kaum berücksichtigt würden, und sah darin eine mögliche Begrenzung therapeutischer Perspektiven.

Carl August Wickland 

Arzt und Autor von Dreißig Jahre unter den Toten. Wickland interpretierte bestimmte psychische Auffälligkeiten im Rahmen spiritistischer Vorstellungen als möglichen Einfluss Verstorbener.

William J. Baldwin 

Psychologe und Autor, bekannt für seine Arbeit zur sogenannten Spirit Releasement Therapy (SRT). Diese Methode beruht auf der Vorstellung, dass nicht-physische Wesenheiten oder Bewusstseinsformen an einen Menschen gebunden sein könnten und im Rahmen einer therapeutisch-spirituellen Sitzung gelöst werden können. Das Konzept gehört nicht zu den wissenschaftlich etablierten psychotherapeutischen Verfahren.

Edith Fiore 

Amerikanische Psychologin und Hypnotherapeutin, die sich mit Reinkarnationsvorstellungen und vermeintlichen spirituellen Anhaftungen beschäftigte und darüber unter anderem in The Unquiet Dead schrieb. (deut: Bessesenheit und Heilung)

Jan Erik Sigdell 

Autor, der sich unter anderem mit Reinkarnation, Rückführungen und Vorstellungen unsichtbarer Einflüsse beschäftigte. 


Was ist Parapsychologie 

Die Parapsychologie beschäftigt sich mit Phänomenen, die über unsere bekannten fünf Sinne hinausgehen. Dazu zählt unter   anderem die sogenannte außersinnliche Wahrnehmung (ASW) – ein Sammelbegriff für Erfahrungen, bei denen Informationen scheinbar unabhängig von den bekannten Sinneskanälen wahrgenommen werden.“


Wichtige Phänomene der Parapsychologie

  1. Remote Viewing: Versuch der Fernwahrnehmung von räumlich entfernten oder verborgenen Zielen.
  2. Geistererscheinungen: Berichte über Spuk- und Gespensterphänomene, häufig in Verbindung mit bestimmten Orten.
  3. Psychokinese: Die angenommene Beeinflussung physikalischer Systeme allein durch mentale Prozesse.
  4. Präkognition: Die vermeintliche Wahrnehmung zukünftiger Ereignisse, bevor diese eintreten. 
  5. Telekinese: Die angenommene Bewegung oder Beeinflussung von Gegenständen allein durch mentale Einwirkung. 
  6. Telepathie: Die angenommene Übertragung oder Wahrnehmung von Gedanken beziehungsweise Informationen ohne bekannte Sinneskanäle.
  7. Visionen: Bildhafte oder szenische Wahrnehmungen, die von Betroffenen als besonders real oder bedeutungsvoll erlebt werden.
  8. Channeling: Das Wirken als Medium für Botschaften, die nach spiritueller Vorstellung von nicht-physischen Wesenheiten oder Bewusstseinsformen stammen.
  9. Materialisation: Berichte über das scheinbare Auftreten oder Entstehen von Gegenständen beziehungsweise anderen physischen Phänomenen ohne unmittelbar erkennbare Ursache.

Tiere und das Paranormale

Immer wieder gibt es Berichte und Beobachtungen, wonach Tiere bevorstehende Erdbeben wahrzunehmen scheinen, auf bestimmte Telefonanrufe reagieren oder bereits zu wissen scheinen, wann ihre Bezugsperson nach Hause kommt.“

„Mit solchen Phänomenen beschäftigen sich unter anderem Bill Schul in Psi bei Tieren und Rupert Sheldrake in Der siebte Sinn der Tiere.“


Erkenntnisse aus meiner „Hypnose-Forschungsarbeit“

Was ich bisher im Rahmen meiner „Hypnose-Forschungsarbeit“ durch die Aussagen und Erlebnisse meiner Probanden erfahren durfte, hat zu einer Reihe interessanter Beobachtungen und Hypothesen geführt. Die folgenden Punkte geben wieder, was sich in den Sitzungen gezeigt hat und wie ich diese Erfahrungen derzeit interpretiere. Sie erheben keinen Anspruch auf wissenschaftliche Beweisbarkeit oder allgemeingültige Wahrheit. Nicht jeder nimmt nach dem vermeintlichen Ausscheiden aus dem Körper ein Licht wahr. Manchmal werden ein Fluss, ein Tor oder ein beziehungsweise mehrere Tunnel als Übergang beschrieben. Kinder oder Babys, die früh verstorben sind, werden in manchen Sitzungen als weiterwachsend wahrgenommen. Es zeigt sich nicht immer die Vorstellung, dass die Seele sich ihren Körper aussucht. In einigen Sitzungen entstand vielmehr das Bild, dass auch ein Körper nach einer bestimmten Seele „rufen“ und sie gewissermaßen auswählen könnte. Das Licht, von dem viele berichten, wird unter anderem als weiß oder lilafarben beschrieben. Manche Menschen scheinen während einer Hypnose in einen Zustand zu gelangen, in dem sie sich als Medium erleben und von Kontakten mit Verstorbenen oder anderen Wesenheiten berichten. In einigen Sitzungen entstand der Eindruck, die Seele kenne bereits die Anzahl ihrer bevorstehenden Wiedergeburten. Ebenso zeigte sich die Vorstellung, dass eine Seele von außen beeinflusst oder manipuliert werden könne. Geschieht dies wiederholt von Leben zu Leben, könnte sie sich – innerhalb dieses Modells – zunehmend von ihrer eigenen Wahrheit und Göttlichkeit entfernen und beginnen, äußere Einflüsse für ihre eigene Wahrheit zu halten. Ein weiteres wiederkehrendes Motiv ist die Vorstellung, dass die Seele weiß, welche Menschen aus vergangenen Inkarnationen sich gleichzeitig mit ihr auf der Erde befinden. Die Seele erscheint in meinen bisherigen Sitzungen als unteilbar. Dies widerspricht der in Teilen der Esoterik vertretenen Vorstellung, eine einzelne Seele könne sich gleichzeitig auf verschiedene Körper aufteilen.

Was geschieht beim Übergang

In einigen Sitzungen entstand das Modell, dass beim Tod des Körpers nicht nur die Seele den physischen Körper verlässt, sondern auch feinstoffliche Körper sowie Aspekte des Bewusstseins und der Persönlichkeit erhalten bleiben. Auch Chakren werden innerhalb dieses Modells mit den feinstofflichen Ebenen in Verbindung gebracht. Beim Eintritt in einen neuen Körper würden diese Informationen gewissermaßen wieder „übergestreift“ und übertragen. Die Seele müsste demnach nicht bei null beginnen, sondern könnte ihre Entwicklung dort fortsetzen, wo sie zuvor aufgehört hat. Ich bezeichne diese Vorstellung für mich als „komprimiertes Karma“. Nach diesem Modell wäre es nicht die Seele selbst, die Karma auf- oder abbaut. Vielmehr wären es Informationen und Erfahrungen, die in Persönlichkeit, Bewusstsein und den angenommenen feinstofflichen Strukturen gespeichert sind und weitergetragen werden. Doch genau hier entsteht für mich eine entscheidende Frage: Wenn Informationen tatsächlich übertragen werden – warum erleben wir dann immer wieder eine Schleife des Vergessens?Diese mögliche Informationsübertragung könnte innerhalb dieses Modells auch eine Erklärung für Berichte über ungewöhnliche Narben, Muttermale oder andere körperliche Merkmale bieten, die von manchen Menschen mit vermeintlichen früheren Leben in Verbindung gebracht werden. Ob tatsächlich ein ursächlicher Zusammenhang besteht, bleibt offen.

Feinstoffliche Ebenen und Erinnerungen

Nach den in meinen Sitzungen entstandenen Modellen könnten verschiedene feinstoffliche Ebenen eigene „Ich-Instanzen“ und Erinnerungen an Erfahrungen tragen. Dadurch könnten unterschiedliche Reaktionen auf Menschen, Orte oder Ereignisse entstehen – beispielsweise unerklärliche Sympathie oder Antipathie. Je nach Intensität könnte eine Erfahrung mehrere dieser angenommenen Ebenen durchdringen – ähnlich wie ein Tropfen Wein, der durch mehrere Stoffschichten sickert.

Verstorbene und mögliche Einflüsse

In einigen Sitzungen wurde beschrieben, dass Seelen Verstorbener, die Angst vor dem „Weitergehen“ haben oder orientierungslos erscheinen, versuchen könnten, auf lebende Menschen Einfluss zu nehmen oder sich an sie zu binden. Auch Berichte über feindselig oder manipulativ wahrgenommene Verstorbene tauchen auf. Ihnen wird innerhalb solcher Erfahrungen zugeschrieben, Konflikte verstärken und emotionale oder mentale Prozesse beeinflussen zu können. Ob solche Wahrnehmungen tatsächlich auf eigenständige nicht-physische Wesen zurückzuführen sind oder andere Ursachen haben, lässt sich aus einer Hypnosesitzung allein nicht feststellen.

Freier Wille

Der „freie Wille“ erscheint in diesem Modell nicht nur als bloße Entscheidung, sondern als Erkenntnis des Bewusstseins. Daraus entsteht eine bewusste Willensausrichtung, die sich auf das weitere Handeln auswirkt. Die Seele verfügt nach dieser Vorstellung über die „Werkzeuge“ des Handelns, benötigt jedoch klare innere Impulse. Fehlen diese, verhält sie sich gegenüber dem Erlebten eher passiv.

Letzte Wahrnehmungen und neue Inkarnationen

In einzelnen Berichten entstand die Vorstellung, dass eine intensive Wahrnehmung unmittelbar vor dem Tod in einer vermeintlich späteren Inkarnation eine unerklärliche Reaktion auslösen könnte. Als Beispiel: Nimmt ein Mensch unmittelbar vor seinem Tod Erdbeeren wahr, obwohl diese nicht die Todesursache waren, könnte sich innerhalb dieses Modells eine Verknüpfung bilden: Erdbeere = Gefahr beziehungsweise Tod. Ob daraus tatsächlich körperliche Reaktionen oder gar Allergien entstehen können, ist damit nicht belegt. Das Beispiel beschreibt eine Hypothese, die sich aus solchen Sitzungen ergeben hat.

Die Vielfalt der Seele

Die in den Sitzungen beschriebenen Seelen und Wesenheiten erscheinen außerordentlich vielfältig. Manche werden in einer Art „Zwischenzustand“ wahrgenommen und verhalten sich ähnlich wie menschliche Seelen. Daraus ergibt sich für mich die offene Frage, ob es im Universum neben den uns bekannten Formen von Materie und Leben möglicherweise weitere Formen von Bewusstsein oder beseeltem Leben gibt.

Pakte und Kennzeichnungen

In einigen Sitzungen wurde von Seelen berichtet, die sogenannte „Pakte“ geschlossen hätten und durch energetische „Kennzeichnungen“ erkennbar seien. Innerhalb dieser Erfahrungen wurde die Vorstellung vermittelt, dass solche Bindungen durch tiefe Reue und die Gnade des Schöpfers gelöst werden könnten. Auch im sogenannten Zwischenzustand könne eine ursprünglich wohlwollende Seele nach diesen Berichten durch manipulative Einflüsse getäuscht oder in die Irre geführt werden. In manchen Fällen entstand dabei das Bild einer Seele, die einen anderen Weg einschlägt als ursprünglich vorgesehen. Ein wiederkehrendes Empfinden, das damit verbunden wurde, lautet:„Das ist nicht mein Leben.“  Was davon symbolische Sprache des Unterbewusstseins, persönliche Erfahrung oder Hinweis auf eine uns noch unbekannte Wirklichkeit ist, kann ich nicht abschließend beantworten. Genau deshalb forsche und frage ich weiter.


  „Lass dir von niemandem einreden, wer du sein sollst. Erinnere dich daran, was du wirklich bist - denn so wie du bist, bist du großartig.“



Die Hypothese des Sklavenplaneten

Unter Forschern, Autoren und unabhängigen Denkern existiert eine kontroverse und spekulative Theorie, die davon ausgeht, dass die Menschheit weit weniger frei sein könnte, als sie glaubt. Vertreter dieser Sichtweise stellen die Frage, ob unsere Realität tatsächlich das ist, was sie zu sein scheint, oder ob wir Teil eines größeren Systems sind, dessen eigentlicher Zweck vor uns verborgen bleibt.

Einige Autoren, darunter Howdie Mickoski sowie weitere Vertreter alternativer Bewusstseins- und Matrix-Theorien, diskutieren die Möglichkeit, dass die Erde eine Art spiritueller oder energetischer „Sklavenplanet“ sein könnte. Nach dieser Hypothese dient das menschliche Leben nicht allein unserer eigenen Entwicklung, sondern gleichzeitig als Ressource für unbekannte Kräfte oder Entitäten. Die zentrale Annahme lautet, dass Emotionen, Lebensenergie, Leid, Angst oder andere Formen menschlicher Erfahrung von nicht sichtbaren Intelligenzen genutzt oder „abgeschöpft“ werden könnten.  

Der Mensch wäre in diesem Modell nicht die Spitze der Schöpfung, sondern Teil einer Nahrungskette, deren obere Ebenen für uns unsichtbar bleiben. Interessanterweise verweisen manche Autoren dabei auf fraktale Muster in der Natur. So wie der Mensch Tiere, Pflanzen und natürliche Ressourcen für seine Zwecke nutzt, könnte es – rein theoretisch – Ebenen der Existenz geben, auf denen wir selbst zu einer Ressource werden. Das Fraktal wiederholt sich: Was wir nach unten hin tun, könnte sich nach oben hin fortsetzen.

Ein weiterer Gedanke dieser Theorie betrifft die Vorstellung einer Wiedergeburtsschleife. Demnach würden Seelen nach dem Tod nicht vollständig frei werden, sondern in einen Kreislauf zurückgeführt, der das System dauerhaft aufrechterhält. Das Leben wäre in diesem Fall nicht nur eine Schule des Lernens, sondern gleichzeitig ein Mechanismus der Bindung. Für diese Annahmen existieren keine allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweise. Dennoch werfen sie Fragen auf, die viele Menschen faszinieren: 

Wer profitiert von menschlicher Unwissenheit? Ist Bewusstsein mehr als ein Produkt des Gehirns? Existieren Ebenen der Realität, die sich unserer Wahrnehmung entziehen? Und falls Freiheit unser natürlicher Zustand ist – warum fällt es uns so schwer, sie vollständig zu verwirklichen? 

Diese Seite vertritt keine endgültigen Antworten. Sie versteht solche Theorien als Gedankenexperimente, die dazu einladen, die Natur der Wirklichkeit, des Bewusstseins und unserer Rolle im Universum aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.


"...es geht darum, Gedanken anzuregen, um die Ecke zu schauen, über den Tellerrand zu blicken, den Mut zu haben, seine Dogmen hinter sich zu lassen – oder sie zumindest kurz am Straßenrand zu parken."


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