Was ist Hypnose?

Das Wort Hypnose stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Schlaf". Doch Hypnose ist kein gewöhnlicher Schlaf, sondern ein besonderer Bewusstseinszustand. Eine Tiefe geistige und körperliche Entspannung, in der innere Prozesse leichter zugänglich werden.

Während unser logisches, kritisches Denken im Alltag oft wie ein Wächter vor dem Unterbewusstsein steht, wird dieser Wächter im Hypnosezustand sanft zur Seite gestellt. So können wir fokussierter, klarer und empfänglicher für innere Prozesse werden. Hypnose ist kein Kontrollverlust, im Gegenteil. Während im Alltag viele Reize unsere Aufmerksamkeit zerstreuen, bündelt die Hypnose die gesamte Wahrnehmung auf das Wesentliche.

Wann bin ich in Hypnose?

Hypnose ähnliche Zustände kennen wir alle aus dem Alltag.

  1. Wenn Sie beim Autofahren ganz in Gedanken versunken sind und die Ausfahrt verpassen.
  2. Wenn Sie so tief in einem Film sind, dass Sie nicht bemerken, wie jemand den Raum verlässt.
  3. Kurz bevor Sie einschlafen, im Dämmerzustand.
  4. In tiefer Meditation.

 Hypnose ist nichts Fremdes oder Mystisches-sie ist Teil unseres natürlichen Erlebens.

Ist jeder hypnotisierbar?

Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die Hypnose. Menschen, die offen und suggestibel sind, finden leichter Zugang. Menschen, die stark kopfgesteuert sind und die Kontrolle nur schwer abgeben können, brauchen oft etwas mehr Zeit um loszulassen. 

Bestandteile einer Hypnosesitzung

Eine Hypnosesitzung ist ein Miteinander: 

  1. Hypnotiseur - Coach, Arzt, oder Therapeut, der den Prozess anleitet.
  2. Hypnotisand - Klient, Patient oder Proband, der den Weg in sein Inneres mitgeht.

Hypnosearten

  1. Spirituelle Hypnose 
  2. Forensische Hypnose
  3. Investigative Hypnose  
  4. Medizinische Hypnose

Hypnose wird seit Jahrhundert in verschiedenen Kulturen angewendet und ist heute wissenschaftlich gut untersucht. 

Hypnose ist Teamwork. Sie ist kein Zaubertrick. Sie funktioniert nur mit Ihrer aktiven Mitarbeit. Ob beim Abnehmen, beim Loslassen von Gewohnheiten oder beim Überwinden alter Verhaltensmuster: Sie selbst entscheiden, wann Sie Ihre Komfortzone verlassen und in die Aktivitätzone treten. Nur so sind tiefgreifende, positive Veränderungen möglich.